Dein Instagram Musik Problem lässt sich jetzt leichter lösen. Aber wusstest du überhaupt, dass du eins hast?
Sei du selbst, das ist der wichtigste Schritt
Ich laufe da lang und erzähle meinen Kram.
So würde ich es beschreiben, wenn mich jemand fragt, was ich da eigentlich tue. Ich mache meinen Spaziergang, halte das Handy hin, und rede. Anfangs war das vor allem praktisch: zwei Fliegen, eine Klappe. Und dann habe ich gemerkt, dass ich mich dabei weniger steif fühle. Weniger aufgesetzt. Mehr ich.
Ich bin, das sage ich ganz offen, mein eigener schlechtester Kunde. Was die Postingfrequenz angeht, mache ich nicht immer das, was ich meinen Kunden empfehle. Aber genau deswegen war das eine wichtige Erkenntnis: wenn ich aufhöre, so zu tun als hätte ich alles im Griff, und einfach anfange zu reden, dann klingt das nahbarer. Menschlicher. Das ist der Punkt.
Was heißt Authentizität für mich eigentlich?
Es heißt sich zeigen. Auch mit den Seiten, die man normalerweise lieber versteckt. Nicht weil das irgendeinen Trend bedient, sondern weil das menschlich ist. Und weil die Seite, die du versteckst, manchmal genau die ist, die jemand anderen dazu bringt zu denken: okay, die kenn ich. Die versteht das. Die will ich folgen.
Man darf auch starten, bevor man fertig ist. Das zeigt Mut. Und Mut macht sympathisch, auf eine Art, die kein Ringlicht der Welt ersetzen kann.
Instagrams CEO hat Ende 2025 angekündigt, dass die Plattform "raw, real human content" bevorzugt. Nicht als Trendansage, sondern weil KI-generierter Content so einfach zu produzieren ist, dass er nichts mehr aussagt. Authentische Inhalte erzielen aktuell 8,7% Engagement, klassische Branded Posts 2,1%. Nur noch 26% der Nutzer bevorzugen KI-Content. Vor drei Jahren waren es 60%.
Die Tools sind besser geworden. Der Appetit ist in die andere Richtung gegangen.
Ich frage Kunden manchmal: Welche Seite von dir versteckst du normalerweise?
Nicht die privaten Dinge. Sondern das, was du abschwächst oder rausschneidest, weil du nicht sicher bist, wie es ankommt. Das ist meistens genau das, was funktioniert. Was jemanden stoppen lässt. Was dazu führt, dass jemand schreibt: "Das bin ich. Das habe ich auch gerade."
Was hält die meisten davon ab?
Das Feedback aus dem Umfeld. Familie, der es peinlich ist, oder ein Umfeld das hinter dem Rücken spricht statt offen. Der Zweifel, der direkt nach dem Posten einsetzt, wenn die ersten paar Minuten still sind.
Man braucht jemanden, der einem den Rücken stärkt. Ich stehe gern in dieser Ecke, mit Strategie, langfristiger Begleitung, und ja, manchmal auch einfach dafür zu sagen: das war gut, mach weiter.
Und wenn du eine ganze Gruppe davon willst: die bau ich gerade auf.
Der ch[a]rismar Content Creation Club trifft sich zweimal die Woche. Mittwochabend schauen wir uns gemeinsam an, wie Social Media wirklich funktioniert: Canva-Tutorials, aktuelle Trends, Profilanalysen. Warum performt dieses Profil? Warum nicht? Was kannst du mitnehmen? Fragen willkommen, Antworten direkt.
Sonntags wird gearbeitet. Nach einer kurzen Begrüßung heißt es: Face off, mic off. Jede arbeitet für sich, aber eben nicht alleine. Nach einer Stunde kommen wir zusammen. Wer mag, stellt vor.
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