Dein Instagram Musik Problem lässt sich jetzt leichter lösen. Aber wusstest du überhaupt, dass du eins hast?
Es gibt etwas, das bei fast jedem meiner Kunden passiert. Wir gehen in einen Call, schauen uns gemeinsam das Instagram-Profil an, und innerhalb von dreißig Sekunden sehe ich: dieses Profil wurde an einem Dienstagabend um 21 Uhr aufgesetzt, wahrscheinlich nebenbei beim Fernsehen, und seitdem hat niemand mehr draufgeschaut. Der Name ist irgendwie vage. Die Bio liest sich wie eine Einkaufsliste persönlicher Fakten. Und der Handle? Eine Kombination aus Unterstrichen und Zufallszahlen, weil die ersten drei Wunschnamen schon vergeben waren.
Seriously. Das ist das Schaufenster. Das ist das Erste, was jemand sieht, bevor er entscheidet, ob er dir folgt. Und es hat weniger Aufmerksamkeit bekommen als der Caption vom letzten Donnerstag.
Hier kommt der Teil, den die meisten nicht wissen: diese drei Felder, dein Handle, dein Anzeigename und deine Bio, sind nicht einfach nur dazu da, gut auszusehen. Instagrams interne Suche liest sie. Google liest sie. Wenn jemand "Fotografin Köln" oder "Social Media Manager Vanlife" in die Instagram-Suche tippt, zieht der Algorithmus genau diese Felder heran, um zu entscheiden, wer angezeigt wird. Wenn dein Anzeigename nur "Sarah" lautet und deine Bio sagt "Kaffeeliebhaberin, Hundemama, immer auf Reisen", bist du für alle unsichtbar, die dich noch nicht kennen.
Und genau das ist das eigentliche Problem.
Der Handle ist deine URL. Kurz, wiedererkennbar, so nah wie möglich an deinem echten Namen oder Businessnamen. Das war's. Der Handle taucht in deinem Link auf (instagram.com/deinhandle) und Google indexiert ihn. Er ist nicht das schwerste SEO-Werkzeug, aber er zählt.
Der Anzeigename, da wird es interessant. Das ist der fette Text ganz oben auf deinem Profil, und er ist das Feld, das Instagram in der Suche am stärksten gewichtet. Die meisten schreiben da einfach ihren Namen hin und denken, das reicht. Aber du kannst Keywords reinschreiben. "Mara | Social Media Managerin" sagt Instagram und Google etwas Nützliches.
"Sarah | Brand Fotografin Frankfurt" ist auffindbar. "Kaffeeliebhaberin 🌿" nicht.
Die Bio funktioniert nochmal anders. Sie ist nicht primär für den Algorithmus, sondern für den Menschen, der gerade auf deiner Seite gelandet ist und in etwa vier Sekunden entscheidet, ob er dir folgt. Der Fehler, den ich ständig sehe: die Bio wird komplett aus der eigenen Perspektive geschrieben. Wer man ist, was man liebt, was man macht. Aber die Person, die das liest, denkt gerade an sich selbst. Sie will wissen: ist dieser Account für mich? Werde ich hier etwas lernen? Versteht diese Person meine Situation?
Also statt "Ich helfe kleinen Unternehmen mit Social Media" lieber: "für Selbstständige, die wissen, dass sie online sichtbar sein müssen, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen." Gleiche Information, komplett andere Richtung. Die eine spricht über die Verkäuferin. Die andere spricht zur Käuferin. Die zweite lässt jemanden denken: oh, das bin ich.
Ich mache das mit jedem meiner Kunden, und wir machen es als Erstes. Bevor wir die Content-Strategie anfassen. Bevor wir den ersten Post planen. Bevor wir über Reels oder Carousels reden. Weil wenn das Fundament falsch ist, hilft der Rest nichts. Du kannst den besten Content in deiner Nische posten und trotzdem unsichtbar sein, wenn niemand dich findet. Und wenn die Leute, die auf dein Profil stoßen, nicht sofort erkennen können, ob du für sie relevant bist, gehen sie einfach wieder... weg.
Etwas, das ich oft höre: "Ich habe nur 200 Follower, SEO bringt mir doch noch nichts." Nope, ich denke es ist genau umgekehrt. Bei einem kleinen Account ist die organische Reichweite zu deinen bestehenden Followern sowieso begrenzt. Die Menschen, die dich über die Suche finden, sind Nicht-Follower, Menschen, die noch nie von dir gehört haben, die dich gefunden haben, weil sie aktiv nach etwas gesucht haben, das du anbietest. Das ist keine Eitelkeitskennzahl. Das ist ein potenzieller Kunde.
Diese drei Felder zu aktualisieren dauert ungefähr zehn Minuten. Es kostet nichts. Sie arbeiten, während du schläfst. Wenn du in den letzten sechs Monaten nicht draufgeschaut hast, schau jetzt. Nicht später, jetzt. Ich meine das ernst.
Und wenn du draufschaust und denkst "okay, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, welche Keywords ich dort einsetzen soll", genau das arbeiten wir im ch[a]rismar Content Creation Club durch. Bring dein Profil mit, und wir optimieren es gemeinsam.
DU bist noch nicht im Club?
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